Ratgeber

Mieten oder kaufen: der Rechner mit der Mietpreisbremse

Wie stark wertgesicherte Mieten steigen dürfen, regelt seit 2026 das Mieten-Wertsicherungsgesetz. Der Rechner nimmt das in den Vergleich zwischen Mieten und Kaufen auf.

3. November 2026

Seit Jänner 2026 bremst das Mieten-Wertsicherungsgesetz, wie stark eine wertgesicherte Miete steigen darf. Sie steigt einmal im Jahr mit dem Verbraucherpreisindex, liegt die Inflation über 3 Prozent, zählt der Teil darüber nur zur Hälfte. Damit verschiebt sich auch die Frage, ab wann sich der Kauf einer eigenen Wohnung rechnet. Der Rechner stellt beide Wege nebeneinander.

1Wohnung und Wohndauer
€
€ / Monat

Miete ohne Betriebskosten. Die zahlen Mieter und Eigentümer gleich, darum fallen sie aus dem Vergleich heraus.

Jahre

Am Ende rechnet der Rechner mit einem Verkauf der Wohnung.

2Kauf und Kredit
€

Beim Mieten bleibt dieses Geld angelegt.

% p. a.
Jahre
% + USt
% vom Kredit
Kaufnebenkosten0 €
Pfandrecht, Spesen und Schätzung0 €
Kreditbetrag0 €
Kreditrate0 €

Den Zinssatz aus Ihrem Angebot eintragen, 3,5 % ist ein Beispielwert. Die Sätze sind dieselben wie im Kreditrechner.

3Annahmen
% p. a.

Wohnungen in Oberösterreich 2010 bis 2025: im Schnitt +4,9 % pro Jahr (Häuserpreisindex, Statistik Austria).

% p. a.

% vom Wert

Pro Jahr, zahlt nur der Eigentümer.

% vom Preis

Makler beim Verkauf, 3 % + USt.

% p. a. vor KESt

Kaufen lohnt sich0
Kaufen lohnt sich
0

Kaufen, erster Monat
0 €
Kreditrate, Rücklage, Reparaturen
Mieten, erster Monat
0 €
Vermögen Kauf
0 €
nach Verkauf
Vermögen Miete
0 €
angelegt, nach KESt
Unterschied
0 €
Wohnungswert
0 €
Restschuld
0 €
Miete dann
0 €
Kaufen lohnt sich ab, je nach Wertsteigerung
Vermögen über die Jahre
Kaufen, nach Verkauf Mieten, angelegt
Jahrestabelle anzeigen
JahrMiete / MonatKaufen / MonatWohnungswertRestschuldVermögen KaufVermögen MieteVorteil Kauf

Beispielrechnung. Verglichen wird das Vermögen nach einem Verkauf am Ende der Wohndauer: Wohnungswert nach Verkaufskosten und ohne ImmoESt (Hauptwohnsitzbefreiung), abzüglich Restschuld, gegen die Anlage aus Eigenmitteln und monatlicher Ersparnis nach 27,5 % KESt. Ersetzt keine Beratung.

Was der Rechner vergleicht

Mieter und Käufer starten mit denselben Eigenmitteln. Der Käufer steckt sie in Kaufpreis und Nebenkosten und zahlt Kreditrate, Rücklage und Reparaturen. Der Mieter lässt das Geld angelegt und zahlt Miete. Wer im Monat weniger zahlt, legt die Differenz an. Am Ende der Wohndauer zählt beim Kauf der Wohnungswert nach Verkaufskosten und Restschuld, beim Mieten das angelegte Geld nach 27,5 Prozent Kapitalertragsteuer (§ 27a Abs. 1 Z 2 EStG). Auf den Verkauf der selbst bewohnten Wohnung fällt in der Regel keine Immobilienertragsteuer an, die Hauptwohnsitzbefreiung nach § 30 Abs. 2 Z 1 EStG ist eingerechnet.

Wie die Mietpreisbremse einfließt

Sie tragen die Inflation ein, der Rechner leitet daraus die jährliche Mietsteigerung nach § 1 Abs. 2 Z 1 MieWeG ab. Bei 2 Prozent Inflation steigt die Miete um 2 Prozent, bei 5 Prozent nur um 4 Prozent. Die Regel gilt für Wohnungen im Anwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes, nicht für Häuser mit höchstens zwei Wohnungen. Für die Sonderdeckel 2026 und 2027 bei Richtwert- und Kategoriemieten und für die genaue Erhöhung Ihres eigenen Vertrags gibt es den Mieterhöhungsrechner.

Für die Wertsteigerung setzt der Rechner 3 Prozent pro Jahr an. Wohnungen in Oberösterreich sind 2010 bis 2025 im Schnitt um 4,9 Prozent pro Jahr teurer geworden (Quelle: Statistik Austria, Häuserpreisindex, Bundesländerindizes; bearbeitet: durchschnittliche jährliche Veränderung). Weil niemand die künftige Entwicklung kennt, zeigt der Rechner das Ergebnis auch für einen Prozentpunkt mehr und weniger.

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